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Salzburg - Sehenswürdigkeiten Außenbezirke

SCHLOSS Hellbrunn & SCHLOSS Leopoldskron

Das Lustschloss Hellbrunn mit seinen Wasserspielen und dem Salzburger Zoo ist ein Besuchermagnet.
Ein Blick vom Hellbrunner Park auf den Salzburger Gaisberg.

Romantische Schlösser am linken Salzachufer

Am linken Salzachurfer finden sich - in Salzburgs Außenbezirken - wunderschöne Schlösser. 


Im Süden der Stadt, in idyllischer Lage, steht das Schloss Hellbrunn mit seinen berühmten Wasserspielen, umgeben von einem prächtigen Park. Auf dem Hellbrunner Berg wacht das Monatsschlössel über das Gebiet. Zu seinem Fuße liegt der Salzburger Zoo. Die altehrwürdige Hellbrunner Allee verbindet das Lustschloss Hellbrunn mit der Altstadt.


Etwas näher zur Salzburger Altstadt liegt das Schloss Leopoldskron - umrahmt von einem romantischen Teich, auf dem majestätische Schwäne und vielerlei andere Wasservögel schwimmen.

Lustschloss Hellbrunn, Wasserspiele und Zoo.

Zwischen 1612 und 1615 ließ Fürsterzbischof Markus Sittikus dieses Lustschloss im Süden von Salzburg erbauen. Der "Dom-Baumeister" Santino Solari setzte diesen Auftrag nach italienischem Vorbild um und schuf ein architektonisches Juwel,  das bis heute zu den prächtigsten Renaissance-Bauten nördlich der Alpen zählt.

 

Das Lustschloss in Hellbrunn diente damals wie heute genau einem Zweck: Lebensfreude, Zerstreuung und Unterhaltung. Das Wasser wurde von Anfang an zum bestimmenden Gestaltungselement des Schlosses. Dies nutzte Markus Sittikus bei den Wasserspielen, die er erbauen ließ, um seine Gäste zu unterhalten, zu erstaunen und an der Nase herum zu führen. Bei den Hellbrunner Wasserspielen kann man heute in nahezu unveränderter Form das erleben, was die Erzbischöfe vor fast 400 Jahren so erfreute: geheimnisvolle, mystische Grotten, wasserbetriebene Figurenspiele und tückische Spritzbrunnen an allen Ecken und Enden.

 

Der Salzburger Zoo in Hellbrunn zeigt zahlreiche heimische und exotische Tierarten in naturnahen, großzügigen Freianlagen. Dabei wird die gegebene, natürliche Landschaft in Hellbrunn mit der gewohnten Lebenswelt der Tiere harmonisch verbunden. Heute leben rund 1200 Tiere - 140 Tierarten - auf dem 14 Hektar großen Zoogelände.

Hellbrunner Allee

Der schönste Weg, um nach Hellbrunn zu gelangen, ist wohl die Hellbrunner Allee. Sie ist die älteste erhaltene herrschaftliche Allee der Welt mit einer Gesamtlänge von etwa 2,5 Kilometer. Fürsterzbischof Markus Sittikus ließ sie anlegen, um auf der geraden Strecke gemütlich von der Stadt in die Natur zu kommen. Die Allee hat sich in den letzten 400 Jahren kaum verändert. 621 Bäume säumen einen autofreien Weg, entlang dessen sich herrschaftliche Häuser befinden.

 

Die Allee führt außerdem vorbei an vielen Schlösschen wie das Schloss Freisaal, das "Gwandhaus" oder das Schloss Frohnburg, das als Filmkulisse für „The Sound of Music“ diente.

Schloss Leopoldskron mit Leopoldskroner Weiher.

Das Schloss Leopoldskron liegt nur wenige Gehminuten von der Salzburger Altstadt entfernt. 1736 ließ Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian seinen Familiensitz in dieser einzigartig schönen Lage erbauen. Als er 1744 kurz nach der Fertigstellung verstarb, ließ er sein Herz im Boden der Kapelle von Schloss Leopoldskron begraben, weil er es "… so liebte".

 

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wechselten die Besitzer von Schloss Leopoldskron häufig. Der berühmteste Besitzer war König Ludwig I. von Bayern, der hier 1853 die Verlobungsfeier der späteren Kaiserin Sissi mit Kaiser Franz Josef von Österreich im Familienkreis feierte.

 

1918 kaufte Max Reinhardt, Gründer der Salzburger Festspiele und Europas berühmtester Theaterimpressario, das Rokoko-Juwel, um es zum internationalen Treffpunkt der Kunst- und Kulturszene seiner Zeit zu machen.

 

Seit 1965 ist das Schloss weltberühmt als originaler Drehort von "The Sound of Music".

 

Heute ist Schloss Leopoldskron im Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Es besteht die Möglichkeit, im Hotel Schloss Leopoldskron ein einmaliges Wohnerlebnis in geschichtsträchtigen Mauern zu genießen. Gespeist wird - wie einst bei Fürsterzbischof Firmian - in den Prunkräumen des Schlosses.

 

 

Textquellen:

"Heimatkunde Stadt Salzburg", Buch einer Lehrergemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl, Verlag: Salzburger Druckerei. Folgende Websites: Salzburg Information, Salzburg-Wiki 


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